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Inhalt |

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Kinderkonzerte - Familienkonzerte |
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Kompositionen für Orchester und Kammerorchester von Alf Hoffmann (Musik) und Monika Reimers (Text) |



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Konzert mit Drachen |
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Programm faszinierte groß und klein auf Zollern II/IV |
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Der Geiger Alf Hoffmann vertonte den Text von Monika Reimers für das Quintsext-Ensemble, dessen Gründer und Leiter er ist. Die ungewöhnliche Besetzung des Ensembles (Violine, Harfe, Harmonium, Gitarre, Kontrabaß und Schlagwerk) führte zu einem sehr reizvollen, esoterisch angehauchten Klangbild. Farbiges Licht und die Bühnendekoration von Drachenbauer Uwe Gryzbeck taten ein Übriges, um eine unwirkliche und geladene Atmosphäre zu erzeugen, die die Kinder bannte und die Wirkung der bildhaften Musik steigerte. |
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Ein Sonderlob für den spannenden |
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Vortrag des “Erzählers” Jörg Vorpahl. |
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Wenn man die überwiegend kleinen Zuhörer des 3. Jugendkonzertes fragen würde, dann war “Flieg mein Drachen flieg“’ ein voller Erfolg. Es können eben nicht nur Drachen fliegen: Phantasie beflügelt auch, besonders, wenn sie so wirksam angeregt wird. |
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Als dann am Ende des Kinderkonzertes ein wirklicher Drache unter der Kuppel der Tonhalle schwebte, war die Begeisteirung der Kleinen kaum zu bremsen. Endlich einmal eine “musikalische Geschichte” für Kinder, die nicht kindisch ist und ohne den belehrenden Zeigefinger. Es ist schwer, hier den richtigen Ton zu treffen, wie etliche anbiedernde Versuche belegen. |
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Elisabeth Eichenberg |
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Bövinghausen. (SW) |
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“Es macht mir Spaß, für Kinder zu arbeiten, als kritisches Publikum sind sie immer wieder eine Herausforderung.” |
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Zu dieser Einschätzung gelang Jörg Vorpahl, der am Sonntag nachmittag in der Zeche Zollern II/IV das Familienkonzert “Flieg, mein Drache, flieg” mitgestaltete. Nach der Musik von Alf Hoffmann rezitierte der ehemalige Opernsänger und Chefdisponent des Bremer Theaters eindrucksvoll den Text von Monika Reimers. Für die passende Atmosphäre sorgten zahlreiche farbenfrohe Drachenmodelle, die |
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Konzert für Drachen |
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schau und in der Tonhalle Düsseldorf präsentiert. Mit seinem im letzten Jahr erschienenen Stück „Zirkuswinter“ hat er seinen Ruf als Komponist musikalischer |
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Märchen gefestigt. |
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Gemeinsam mit dem Quintsext-Ensemble gelang dem Geiger Hoffmann eine ein- fühlsame, musikalische Darstellung von Situationen, Stimmungen und Gefühlen, die Überwindung von Grenzen und Hindernissen. Durch eine ausgleichende Stimmung, hervorgerufen durch Harmonie von Sprache und Musik, fesselten die Interpreten große und kleine Zuschauer bei dem gut besuchten Konzertnachmittag. |
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derzeit im Rahmen einer Ausstellung |
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die Maschinenhalle füllen. |
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Hauptfigur der musikalischen Geschichte |
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ist das kleine Mädchen Selen, das einen |
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Drachen geschenkt bekommt. |
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Nachdem die Naturgewalten Sturm und |
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Gewitter ihren kleinen Drachen entführten, |
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erkennt sie, daß auch Menschen mit Hilfe |
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ihrer Phantasie fliegen können und begibt |
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sich träumend auf eine spannende Reise in |
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ferne Länder. |
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Alf Hoffmann, Mitglied des philharmon- |
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ischen Orchesters, hatte seine Komposition |
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1989 im Dortmunder Opernhaus uraufge- |
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führt und sie bereits auf der Bundesgarten- |
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Westf. Rundschau Dortmund 6.02.1989 |
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Farbig, schwebend und luftig : |
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Kleine Konzertbesucher waren vom |
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zweiten Kinderkonzert begeistert |
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Ein Papierdrachen aus Dortmund auf dem Weg |
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zum asiatischen Frühlingsdrachenfest |
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(Me) Knallbunte Drachen, zart wie Schmetterlinge oder |
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in fantastischen Formen, erwarteten die kleinen Besucher des zweiten Kinderkonzertes im Opernhaus. |
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Sie stammen aus der Drachenwerkstatt Uwe Gryzbeck. |
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„Flieg, mein Drachen – flieg!“ hieß die hübsche Geschichte, die Jörg Vorpahl erzählte. Die Lehrerin Monika Reimers hat sie geschrieben, und Alf Hoffmann, Geiger des Philharmonischen Orchesters, erfand die Musik dazu, die er mit seinem Quintsext-Ensemble Dortmund in Uraufführung vorstellte. |
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Es ist eine wundersame Geschichte : Die kleine Selene |
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will zu einem Drachenfest gehen und probiert ihren schönsten Drachen erst einmal aus. Und siehe, schon macht er sich selbstständig und fliegt davon! Doch Selene folgt ihm in einer erlebnisreichen Traumreise durch Gewitter und Sturm, an Kamelkarawanen vorbei zum asiatischen Frühlingsdrachenfest. |
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Hoffmanns Musik setzt geschickt in Klänge um, was da alles passiert. Es ist eine farbige, schwebende, luftige Musik, sie kann aber auch heftig donnergrollen und exotische Geheimnisse verraten, schwerelos dahinträumen oder ganz realistisch auf- und niedersteigen wie die Drachen, von denen die Rede ist. |
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Das Quintsext-Ensemble mit seiner aparten „Eigenfarbe“ - sie ist durch die außergewöhnliche Besetzung gegeben – spielte die Musik mit sichtlichem Vergnügen, angeführt von Alf Hoffmann, der sich dabei einen recht virtuosen Violinpart zugedacht hatte. |
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Den kleinen und großen Besuchern gefiel die schwerelose Reise |
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- sie feierten alle Beteiligten mit herzlichem Applaus. |
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WZ Düsseldorf 9.1.1990 Tonhalle |