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Wie klingt eigentlich ein Zirkus und wie lachen Instrumente? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des zweiten Familienkonzertes der Bochumer Symphoniker.
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Der musikalische Sonntagmorgen in den Kammerspielen wird immer mehr zum Treffpunkt für Jung und Alt.
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Dirigent Alf Hoffmann war zugleich Komponist des Werkes “Zirkuswinter”, eine mit musikalischen Mitteln erzählte Geschichte des kleinen Zirkus Maroni im Winterquartier, über Freundschaften und Feindschaften, über das Leben von Kindern. An seiner Seite stand Helga Uthmann, die mit sanfter, klarer Stimme die Geschichte des Zirkuskindes Pina nach einem Text von Monika Reimers erzählte.
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Interessant, nicht nur für Kinder, war die Vorstellung der einzelnen Instrumentengruppen. Besonderen Wert legte Alf Hoffmann dabei auf die vielen Percussioninstrurnente und einige besondere Instrumente, wie beispielsweise ein mit Bogen zu spielendes Stahlblech, das er auch von Kindern ausprobieren ließ.
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Das speziell für Kinder komponierte Werk “Zirkuswinter” stellte mit musikalischen Mitteln die Geschichte von Pina, ihres neuen Freundes Hannes und den anderen Kindern eines kleinen Dorfes dar. Schön war es, wie Hoffmann Gefühlsregungen, aber auch normale Alltagsgeräusche in die Komposition einband. So wurde das Dröhnen eines alten Dieselmotors musikalisch mit einem Fagott und einer alten Röhre realisiert und das Kinderlachen mit den verschiedenen Blasinstrumenten umgesetzt.
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Erst nach einer Zugabe konnten Hoffmann, Uthmann und das Orchester die Bühne verlassen und hinterließen glänzende Kinderaugen.
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Die Symphoniker selbst gefielen sich gut in ihrer Rolle und man merkte den Musikern den vorhandenen Spaß bei diesem spannenden Stück sichtlich an. Bereits vor dem eigentlichen Konzert wurden alle von Clowns unterhalten, damit die Wartezeit nicht zu lange wurde. Man kann nur hoffen, dass die hohe Qualität der Familienkonzerte auch in Zukunft bestehen bleibt, da sich die Symphoniker selbst eine große Hürde auferlegt haben. ml
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