Ruhr – Nachrichten Dortmund vom 24.09.2001
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Zirkus-Musik auf der Schreibmaschine
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1. Kinderkonzert im Opernhaus
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Kleine Kunststücke müssen Musiker oft auf ihren Instrumenten vollführen - aber so zirzensisch wie in Alf Hoffmanns Kinderstück “Zirkuswinter“ sind sie selten
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Eine Reihe von ungewöhnlichen Musikinstrumenten brachte das Quintsext-Ensemble gestern Vormittag im Opernhaus zum Klingen. .........
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Musik kann man auch auf einem Stück Blech machen hat der Geiger Alf Hoffmann entdeckt und ließ es zwei Kinder auf der Bühne mit einem Hammer und einem Kontrabass-Bogen ausprobieren. Selbst ein gewöhnlicher Schneebesen wurde in diesem munteren sinfonischen Stück zum Instrument. Mit dem Küchengerät illustrierten die Musiker aus dem Philharmonischen Orchester einen stockend anlaufenden Dieselmotor. Und ein Debüt dürfte für Schlagwerker Karl-Josef Kels auch sein Auftritt als Schreibmaschinen-Solist gewesen sein. Die Kinder hatten viel Spaß an seiner rhythmischen Einlage als Zirkusdirektor im Frack.
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Eine wunderschöne, sehr kindgerechte Musik hat Alf Hoffmann zu dem Text von Monika Reimers geschrieben. Kammerschauspielerin Helga Uthmann erzählte den Kindern die Geschichte des Familienzirkus-Unternehmens Maroni, der in seinem Winterquartier Abenteuer erlebt und schließlich mit den Dorfkindern die Scheune des Bauern in eine Zirkusarena verwandelt.
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Mit liebevollen Details hat Alf Hoffmann seine Musik ausgestattet: In der Posaune ließ er die Zugmaschine knattern, wie ein Schwein grunzte das Fagott, und schön schräg quietschte die Handpumpe des alten Brunnens in den Bläsern.
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Zirkusluft ließen Kinder aus dem Schulzirkus Saltarello der Rudolf-Steiner und Georg Schule die Besucher schon im Foyer mit Jonglage schnuppern. Die schönen Zirkusbilder, die auf der Bühne auf eine Leinwand projiziert wurden, haben Kinder der Friedens Grundschule (Klasse 4b), der Overberg -Grundschule (Klasse 2a) und der Martin - Buber Schule gemalt. JG
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